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Berlin (dpa) - Rund 10 bis 15 Prozent der Zuwanderer wollen sich nach Schätzung der Bundesregierung nicht in Deutschland eingliedern. Damit liege die Bundesrepublik im internationalen Vergleich aber «nicht so schlecht».
Das sagte Innenminister Thomas de Maizière am Mittwoch nach der Verabschiedung eines Integrationsprogramms im Kabinett. Eine absolute Zahl der Integrationsunwilligen nannte er ausdrücklich nicht. Der CDU-Politiker rief vor dem Hintergrund der umstrittenen Thesen des Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin dazu auf, zu einer «sachlichen, wahrhaftigen und fairen» Integrationsdebatte zurückzukehren.
Das 200 Seiten starke Integrationsprogramm bilanziert die bisherigen Eingliederungsmaßnahmen und gibt Empfehlungen für die Zukunft. Unter anderem soll die Zahl der Lehrer aus Migrantenfamilien beispielsweise über Stipendienprogramme erhöht werden. Derzeit liegt der Anteil der Lehrer mit ausländischem Pass nur bei 1,2 Prozent. Zudem wird Verbänden eine stärkere Öffnung für junge Zuwanderer empfohlen. Im Herbst soll ein Integrationsgipfel die Debatte weiter voran bringen.
«Wir präsentieren hier keine Erfolgsbilanz, sondern ein differenziertes Bild der Wirklichkeit», sagte de Maizière. Im Zentrum der Anstrengungen müsse weiterhin die Sprachförderung stehen. 1,1 Millionen Ausländern fehle es nach wie vor an Deutschkenntnissen. Die seit 2005 angebotenen Integrationskurse wertete de Maizière trotzdem als Erfolg. 600 000 Menschen hätten inzwischen teilgenommen und neben 600 Deutschstunden auch Unterricht zu Geschichte, Gesellschafts- und Rechtssystem erhalten.
De Maizière sprach sich für möglichst frühe Sprachtests bei Kindern aus. Eine Kindergartenpflicht für Ausländer lehnte er aber ab. «Kindergartenpflicht hieße nichts anderes als eine vorgelagerte Schulpflicht», sagte er. Das würde hohe Kosten nach sich ziehen und wäre ein tiefer Eingriff in die Erziehungsaufgaben der Eltern.
Die Vorwürfe der Opposition gegen die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), zu wenig für Integration zu tun, wies de Maizière als «gänzlich unberechtigt» zurück. Der SPD- Innenexperte Sebastian Edathy hatte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch) gesagt, Böhmer sei «der lebende Beweis dafür, wie unwichtig die Bundesregierung das Thema Integration in den vergangenen fünf Jahren genommen hat». Wenn die Bundeskanzlerin tatsächlich wie angekündigt neue politische Impulse setzen wolle, «muss sie das Amt der Integrationsbeauftragten neu besetzen».
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten im vergangenen Jahr rund 16 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland. Die Integrationspolitik war am Mittwoch auch Thema bei der Klausurtagung des Vorstands der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte dort nach Teilnehmerangaben, das Thema sei 40 Jahre lang vernachlässigt worden und vieles sei noch nicht erreicht.
Der DGB forderte mehr Integrationsangebote. «Es mangelt an Kinderkrippen, echten Ganztagsschulen und Plätzen in Integrationskursen«, erklärte die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Sehrbrock. Zudem warteten rund 500 000 Zuwanderer auf die Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse. «Unser Bildungswesen darf keine Integrationsbremse sein.»
Die CSU macht unterdessen Front gegen die Rufe der deutschen Wirtschaft nach mehr Zuwanderung von Fachkräften. Generalsekretär Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kritisierten die Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dass jedes Jahr in Deutschland 500 000 Zuwanderer gebraucht würden. «Der deutsche Arbeitsmarkt hat kein Zuzugsdefizit, sondern ein Qualifizierungsdefizit», sagte Dobrindt dazu. Innenminister Herrmann nannte die Forderung «abwegig».
Innenministerium zu Integration
Migrationsbeauftragte
Bericht über die Lage der Ausländer in Deutschland
Berlin (dpa) - Kanzlerin Merkel ist es leid: Der Ärger in der Koalition soll endlich ein Ende haben. Der Atomkompromiss müsse Vorbild für die anstehenden heiklen Entscheidungen wie Wehrpflicht und Sparpaket sein.
Einigkeit sei das Wichtigste, sagte sie am Mittwoch nach Teilnehmerangaben in einer Sitzung des Unionsfraktionsvorstands in Berlin. Dabei habe sie auch das «Getöse» gegensätzlicher Äußerungen vor allem in der Anfangszeit der schwarz-gelben Regierung kritisiert. Das dürfe nicht so weitergehen.
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte, die Koalition habe gute Arbeit geleistet. «Das ist aber nicht ganz so in der Öffentlichkeit herübergekommen, wie wir es uns wünschen.» Die Union ist wie der Koalitionspartner FDP seit Monaten im Umfragetief.
Merkel sagte, «stilbildend» für die nächsten Entscheidungen sei der Kompromiss bei den Atomlaufzeiten. Hier seien die Fraktionen früh eingebunden worden. Indirekt lobte sie den oft kritisierten Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU). Zur Einigung in der Energiepolitik habe auch «die lenkende Hand des Kanzleramts» beigetragen, sagte die Regierungschefin.
Auch der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier (CDU) sagte, die Unionsabgeordneten seien sehr zufrieden mit dem Kompromiss zur Verlängerung der Atomlaufzeiten und zur Sicherungsverwahrung. «Die Koalition hat damit ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt.»
Kauder schwor seine Fraktion auf einen harten Sparkurs ein: «Da darf es nun überhaupt kein Wanken und Wackeln geben.» Vor allem die CSU will das Sparpaket aufschnüren. Sie pocht darauf, Kürzungen in der Städtebauförderung abzumildern. Ferner fordert sie, die Steuerlast für energieintensive Betriebe weniger stark als geplant zu erhöhen. Merkel sagte dazu, hier könne noch etwas geschehen.
Kauder sagte, bei den Haushaltsberatungen werde zwar noch über die eine oder andere Frage diskutiert. Die Stabilität der Währung hänge aber entscheidend davon ab, dass die hohen Verschuldungen im Euroraum zurückgefahren würden. Dabei müsse Deutschland ein gutes Beispiel bleiben. «Und deswegen gibt es zur Konsolidierung keine wirklich überzeugende Alternative.»
Der Fraktionschef bezeichnete das Sparkonzept als sozial ausgewogen. «Das Gerede, dass gerade dort, wo es besonders eng sei, gespart wird, stimmt nicht, sondern wir werden das gleichmäßig auf die Haushalte verteilen.» Das Sparpaket der Regierung sieht Einsparungen von 80 Milliarden Euro bis 2014 vor.
Merkel machte sich in der Sitzung vehement für die Gesundheitsreform stark. Ferner sprach sie die Problematik der Integration von Migranten an. Hier gebe es Erfolge, aber auch Defizite. Eine gute Integration brauche noch Jahre. 40 Jahre sei das Thema nicht richtig angefasst worden. Nun könnten nicht in drei bis vier Jahren alle Probleme gelöst sein.
Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach kritisierte Merkel nach Angaben von Teilnehmern wegen ihrer klaren Distanzierung von Bundesbankvorstandsmitglied Thilo Sarrazin. Der Umgang mit Sarrazin in der Integrationsdebatte sei «grottenverkehrt» gewesen, sagte die Abgeordnete. Sarrazin sei an den Pranger gestellt worden. Merkel entgegnete, als Sarrazin seine Thesen über jüdisches Erbgut geäußert habe, «war es bei mir vorbei, Schluss, aus». Steinbach sei bei der Diskussion im Fraktionsvorstand isoliert gewesen, hieß es.
Der für Finanzen zuständige Fraktionsvize Michael Meister sagte nach einer Diskussion mit dem Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, man gehe auch im kommenden Jahr von einer positiven Konjunkturentwicklung aus. Beunruhigt äußerte Meister sich zur Reformdebatte des Internationalen Währungsfonds IWF. Es bestehe eine Gefahr darin, wenn Hilfsmaßnahmen für angeschlagene Länder künftig ohne klare Konditionierung geleistet würden.
Am Donnerstag diskutieren die Unionsabgeordneten unter anderem über das Energiekonzept der Regierung, die Bundeswehrreform und die Hilfen für Kinder von Hartz-IV-Empfängern.
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Washington/Rom/Berlin (dpa) - Globales Entsetzen über einen radikalen US-Pastor, der zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September öffentlich den Koran verbrennen will: Nicht nur die US- Regierung zeigte sich empört, auch religiöse Führer in aller Welt äußerten sich am Mittwoch mit Abscheu.
In Deutschland reagierten Christen und Juden ebenfalls fassungslos. Pastor Terry Jones bleibt von dem globalen Aufschrei unbeeindruckt.
Zwar räumte der Führer der radikalen Mini-Gemeinde in der Kleinstadt Gainesville in Florida ein, seine bizarre Aktion könne gewaltsame Übergriffe etwa auf US-Soldaten in Afghanistan provozieren. Dennoch meinte er im TV-Sender CBS ungerührt: «Wir sind entschlossen, es zu tun.» Der Geistliche war lange Jahre auch in Köln tätig, dort will seine alte Gemeinde aber nichts mehr von ihm wissen.
US-Außenministerin Hillary Clinton sprach am Dienstagabend in Washington von einem «respektlosen, schändlichen Akt». Justizminister Eric Holder nannte das Vorhaben «idiotisch und gefährlich».
Aus dem Vatikan hieß es: «Man kann die verwerflichen Gewalttaten (des 11. September) nicht damit heilen, dass man die heilige Schrift einer anderen Religion grob beleidigt». Alle Religionen hätten ein Anrecht auf Respekt und Schutz, erklärte der Vatikanische Rat für Interreligiösen Dialog.
Die Vereinten Nationen in Afghanistan warnten vor schweren Folgen. Sollte die «abscheuliche Tat» wirklich vollzogen werden, würde dies die Gegner von Frieden und Versöhnung am Hindukusch stärken, meinte der UN-Sondergesandte, Staffan de Mistura. Auch die Europäische Union kritisierte die geplante Aktion scharf. «Wir verurteilen energisch jeden derartigen Versuch», sagte die Sprecherin der EU- Außenbeauftragten Catherine Ashton. Die EU respektiere alle Religionen.
Die Evangelische Kirche (EKD) sprach von einer «unerträglichen Provokation». Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, äußerte sich besorgt, «dass mit solchen intoleranten Angriffen das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in vielen Teilen der Welt gefährdet wird». Die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, erinnerte an die Bücherverbrennungen der Nazis 1933. «Die Vorstellung ist schrecklich und abstoßend», sagte sie in München.
Der 58-jährige Pastor der 50-Seelen-Gemeinde «Dove World Outreach Center» hat den 11. September zum «Internationalen Tag der Koran- Verbrennung» erklärt. Damit solle der Opfer der Anschläge vor neun Jahren gedacht und dem radikalen Islam eine klare Absage erteilen werden. «Der Islam ist eine schlechte Religion», sagt er in einem Video auf der Website seiner Gemeinde. Der Koran «ist für den 11. September verantwortlich».
Jones war früher jahrelang in Köln tätig. Dort hatte er in den 80er Jahren die freikirchliche «Christliche Gemeinde Köln» ins Leben gerufen. 2008 sei es nach finanziellen Unregelmäßigkeiten zum Bruch mit Jones gekommen. Seitdem gebe es keinen Kontakt mehr. «Wir distanzieren uns von dieser Aktion und möchten damit nicht in Verbindung gebracht werden», sagte der zweite Vorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Stephan Baar, der Nachrichtenagentur dpa.
In Washington verurteilten auch religiöse Führer die Verbrennung des heiligen Buches der Muslime. Es handele sich zum ein «besonders ungeheuerliches» Vorhaben, meinten muslimische, christliche und jüdische Vertreter. Auch mit Blick auf die hitzige Debatte über den geplanten Bau eines muslimischen Kulturzentrums nahe dem Ort der verheerenden Anschläge vom 11. September in New York mahnten sie religiöse Toleranz in den USA an. Sie beklagten eine «steigende Welle von Angst und Intoleranz» in den USA.
Die US-Regierung betonte jedoch, dass es sich um eine Einzelaktion einer kleinen radikalen Minderheit handele. Die Welt dürfe Amerika «nicht an der Aktion eines Pastors oder 50 seiner Anhänger» messen, sagte Außenministeriumssprecher Philip Crowley. Allerdings verteidigte Crowley auch das Recht auf Meinungsfreiheit, das in der US-Verfassung einen besonders hohen Wert hat.
Die Stadtverwaltung von Gainesville habe die geplante Aktion zwar verboten. Es sei aber unklar, ob sich der Pastor daran halten werde. Kirchenführer in der Stadt kündigten für Samstag Proteste gegen die Verbrennung an.
Muslime verlangen, dass ihr heiliges Buch mit höchstem Respekt behandelt wird. Verstöße werden als zutiefst beleidigend empfunden und haben wiederholt Gewalt ausgelöst. 2006 hatten umstrittene Karikaturen des Propheten Mohammeds in skandinavischen Medien gewaltsame Proteste in der islamischen Welt zur Folge, bei denen über 20 Menschen getötet worden waren. In Kabul ist es wegen der geplanten Koran-Verbrennung bereits zu Protesten gekommen. Wütende Gläubige verbrannten am Montag US-Flaggen und riefen «Tod Amerika».
Website von Dove World Outreach Center
UNAMA-Mitteilung
Vatikan
Stuttgart (dpa) - Der Massenprotest gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 stellt die politischen Verhältnisse in der bisherigen CDU-Hochburg Baden-Württemberg auf den Kopf: Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl erreichen die Grünen nach einer Umfrage von Infratest dimap das Rekordergebnis von 27 Prozent.
Sie liegen damit deutlich vor der SPD, die nur auf 21 Prozent kommt. Gemeinsam hätten Grüne und Sozialdemokraten mit 48 Prozent eine deutliche Mehrheit im Landtag. Die CDU von Ministerpräsident Stefan Mappus erreicht lediglich 35 Prozent, die FDP nur 5 Prozent. Das ergab die Umfrage im Auftrag von SWR und «Stuttgarter Zeitung».
Die Wähler honorieren offensichtlich den energischen Widerstand der Grünen gegen das Bahn-Projekt Stuttgart 21. «Das Land ist reif für einen Politikwechsel», jubelte die Parteispitze am Mittwoch. Die Umfrage bestätigt den Trend einer Forsa-Studie von vergangener Woche, bei der Rot-Grün ebenfalls klar vor der Regierungskoalition aus CDU und FDP lag. Die CDU sieht ihren Kampfesgeist geweckt. «Wir werden alles daran setzen, die Grünen am Wahltag auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen», sagte CDU-Fraktionschef Peter Hauk.
Für die Befürworter von Stuttgart 21 brechen schwere Zeiten an. Laut Umfrage sind 54 Prozent der Baden-Württemberger dagegen und nur 35 Prozent dafür. Selbst unter den CDU-Anhängern lehnen 28 Prozent das Projekt ab. Vier von fünf Befragten gaben an, dass der Streit um den Umbau des Stuttgarter Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation für den Ausgang der Landtagswahl am 27. März eine wichtige oder entscheidende Rolle spielen wird.
Nach einem neuen Gutachten könnten Stuttgart 21 und die Schnellstrecke nach Ulm viel teurer werden als von der Bahn geplant. Das Münchner Ingenieurbüro Vieregg & Rößler schätzt die Ausgaben für das Gesamtprojekt auf 12 bis 18,7 Milliarden Euro. Die Bahn rechnet nur mit 7 Milliarden Euro. Sie warf den Gutachtern vor, die Bürger mit «Horrorzahlen» verunsichern zu wollen.
Die Grünen in Bundestag und Landtag, die die Studie in Auftrag gegeben hatten, forderten einen sofortigen Ausstieg aus dem Projekt. «Der Bund muss die Reißleine ziehen», sagte Winfried Hermann (Grüne), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag. Die Koalition aus CDU und FDP lehnte das rundweg ab und warf den Grünen Stimmungsmache mit Blick auf die Wahl am 27. März 2011 vor. Die Südwest-SPD, die bisher hinter dem Projekt stand, will nun einen Volksentscheid und einen Baustopp. Als Grund nannte SPD-Chef Nils Schmid den Massenprotest: «Es ist eine Stimmung entstanden: Ihr da oben, wir da unten.» Mit dem Volksentscheid wolle die SPD die Akzeptanz für das Milliardenprojekt erhöhen. CDU und FDP lehnten das Ansinnen ab.
Die Münchner Gutachter haben errechnet, dass sich die Ausgaben für die neue ICE-Trasse auf mindestens 5,3 Milliarden Euro belaufen und nicht - wie von der Bahn berechnet - auf 2,9 Milliarden Euro. Die Kosten für Tunnelarbeiten schlügen viel stärker zu Buche, weil es Probleme mit eindringendem Wasser gebe.
Die Kosten-Studie
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Santiago de Chile (dpa) - Die 33 verschütteten Bergleute in Chile sollten mit der Live-Übertragung des Freundschaftsspiels Chile- Ukraine eigentlich von ihrer prekären Lage abgelenkt werden. Zum Auftakt des Spiels waren die Kumpel noch im Fußballfieber und ließen Chile hochleben.
Aber nach der 1:2-Niederlage der Südamerikaner am Dienstag in Kiew dürften sie eher etwas frustriert gewesen sein. Und Bier oder Zigaretten gab es zu dem Spiel natürlich auch nicht, denn Alkohol und Tabak sind unter Tage streng verboten.
Technisch möglich machte die Live-Übertragung des Spiels ein Glasfaserkabel, das durch eine der engen Versorgungsröhren zu den Verschütteten hinuntergelassen wurde. Die Bilder wurden dann von einem ebenfalls durch eine der Röhren hinuntergeschickten Mini- Beamer an eine Wand projiziert.
Als Ausgleich für den Fußballfrust können sich die seit mehr als einem Monat verschütteten Bergmänner inzwischen aber über eine ersehnte «Ruhestörung» freuen: das Rumpeln der Bohrarbeiten für einen Rettungsschacht ist auch in 700 Metern Tiefe inzwischen schon zu hören.
Der seit Montag vergangener Woche arbeitende Strata-Bohrer ist inzwischen bis auf etwa 120 Meter Tiefe vorgestoßen. Ein zweiter Bohrer ist schon fast genauso tief und Teile eines dritten Bohrers trafen am Mittwoch bei der Mine San José in der Atacama-Wüste im Norden Chiles ein.
Den seit dem 5. August Eingeschlossenen geht es nach offiziellen Angaben den Umständen entsprechend gut. Sie werden über enge Versorgungsröhren mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Frischluft versorgt. Die voraussichtlich noch mehrere Monate dauernde Wartezeit bis zu einer Rettung ist wegen der Ungewissheit, der großen Hitze und der feuchten Dunkelheit äußerst strapazierend.
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Paris (dpa) - Freie Fahrt für Ferrari: Der Formel-1-Rennstall ist in der Teamorder-Affäre von Hockenheim einer weiteren Strafe entkommen. Der Motorsport-Weltrat der FIA bestätigte in Paris lediglich das bereits von den Rennkommissaren verhängte Bußgeld von 100 000 Dollar gegen die Scuderia.
Einen möglichen Punktabzug, eine Sperre oder gar einen WM-Ausschluss des Traditionsteams lehnten die Sportrichter ab. Beim Großen Preis von Deutschland hatte Ferrari-Pilot Felipe Massa seinen Teamkollegen Fernando Alonso angeblich auf Anweisung überholen lassen und ihm damit den Sieg geschenkt. Eine derartige Teamorder ist seit 2002 vom Regelwerk untersagt. Das Verbot steht nach der Entscheidung von Paris jedoch auf der Kippe. Der Weltrat empfahl, den entsprechenden Paragrafen 39.1 des Regelwerks einer Prüfung zu unterziehen. Konsequenz könnte die Aufhebung des Teamorder-Banns von der kommenden Saison an sein.
Ferrari bestritt ohnehin stets, Massa eine klare Aufforderung zum Bremsen erteilt zu haben. «Mein Team hat mich nur konstant darüber informiert, was hinter mir passiert ist», sagte der Brasilianer selbst. Sein Renn-Ingenieur Rob Smedley hatte ihm vor dem dubiosen Überholmanöver in der 49. Runde via Boxenfunk zugerufen: «Fernando ist schneller als Du. Kannst Du bestätigen, dass Du das verstanden hast?»
In der Weltmeisterschaft bleibt nach dem Urteil alles beim Alten. Der Spanier Alonso liegt als Fünfter mit 141 Punkten vor dem Ferrari- Heimspiel in Monza 41 Zähler hinter WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Massa hat 109 Punkte auf dem Konto. In der Konstrukteurswertung ist Ferrari mit 250 Punkten Dritter hinter Red Bull (330) und McLaren (329).
Die Aktion hatte in der Formel 1 eine heftige Debatte über den Sinn des Teamorder-Verbots ausgelöst. So sprach sich Rekordweltmeister Michael Schumacher deutlich für eine Freigabe teaminterner Anweisungen aus. In seiner Zeit bei Ferrari war der siebenmalige Champion selbst mehrfach Profiteur einer Teamorder. Weil die Scuderia 2002 in Österreich seinen damaligen Teamgefährten Rubens Barrichello zum wiederholten Mal einbremste, untersagte die FIA nach Saisonende die Teamorder.
Der amtierende Champion Jenson Button, sein McLaren-Stallrivale Hamilton und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug votierten nach dem Vorfall von Hockenheim für eine Beibehaltung des Verbots. In weiten Teilen des Fahrerlagers wird aber offenbar eine salomonische Lösung bevorzugt: Der Teamorder-Bann wird abgeschafft, aber alle Teams verpflichten sich stillschweigend dazu, derartige Anweisungen an ihre Fahrer möglichst selten anzuwenden.
Das Urteil galt auch als erste große Bewährungsprobe für FIA-Chef Jean Todt. Als Ferrari-Teamchef hatte der Franzose mit Schumacher den Rennstall einst durch seine erfolgreichste Ära geführt. 2001 gab er Barrichello in Österreich das Kommando: «Let Michael pass for the Championship.» Wegen des Interessenkonflikts überließ Todt seinem Stellvertreter Graham Stoker die Leitung der Sondersitzung des Weltrats.
Todts Vorgänger Max Mosley hatte zuvor eine harte Strafe für Ferrari gefordert. Todt indes ist seit seiner Amtsübernahme auf Ausgleich bedacht und deutlich von Mosleys Konfrontationskurs abgerückt.
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Frankfurt/Main (dpa) - Ein Generationenporträt aus dem hintersten Vorpommern oder die aberwitzige Suche von österreichischen Juden nach ihrer Identität: Darum geht es in zwei der sechs Romane, die fürs Finale beim Deutschen Buchpreis nominiert wurden.
«Poetisch, komisch, experimentell»: Auf diesen Nenner brachte Jury- Sprecherin Julia Encke die höchst unterschiedlichen Bücher beim Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres.
Auch in der «Shortlist» ist die große Bandbreite der 20 Titel umfassenden Longlist erhalten geblieben. So bunt und so multikulturell war die Palette der Nominierten wohl noch nie in der Geschichte des Preises, der innerhalb weniger Jahre eine enorme öffentliche Resonanz erfahren hat. Am 4. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, wird die siebenköpfige Jury den Sieger bekanntgeben. Insgesamt ist der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum sechsten Mal organisierte Preis mit 37 500 Euro dotiert.
Zu den sechs Finalisten gehört neben der ostdeutschen Provinzsaga der 30-jährigen Judith Zander («Dinge, die wir heute sagten») und dem in Wien angesiedelten Roman von Doron Rabinovici («Andernorts») auch eine Emigranten-Geschichte aus der Schweiz. Melinda Nadj Abonji, 1968 in der serbischen Vojvodina geboren, erzählt in «Tauben fliegen auf», wie eine der ungarischen Minderheit angehörende Familie von Serbien nach Zürich kommt.
Thomas Lehr hat in seinem neuen Roman («September. Fata Morgana») zwei Lebensgeschichten von zwei Vätern und zwei Töchtern aus den USA und im Irak miteinander verknüpft - parallel zu den Anschlägen aufs World Trade Center im September 2001. Lehr, der vor seiner Autorenkarriere Programmierer war, kommt in seinem Buch ohne Satzzeichen aus - ohne Punkt und Komma. Peter Wawerzinek hat sich in seinem Buch «Rabenliebe» sein Kindheitstrauma von der Seele geschrieben - er war von seiner Mutter bei deren Flucht in den Westen als Waise einst zurückgelassen worden.
Für einen Auszug aus dem Roman hat der in Rostock geborene 55-jährige Wawerzinek in diesem Jahr bereits den begehrten Ingeborg-Bachmann-Preis erhalten. Jan Faktor, der letzte der sechs Finalisten, war mit seinem Schelmenroman über die eigene frauendominierte Familie («Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag») schon für den Preis der Leipziger Buchmesse im März dieses Jahres nominiert. Faktor, 1951 in Prag geboren, lebt seit 1979 in Ostberlin und ist der Schwiegersohn von Christa Wolf.
«Es sind Romane, deren Gemeinsamkeit wohl vor allem in ihrer Welthaltigkeit zu finden ist», meint Encke, Literaturkritikerin der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Eine ganze Reihe bekannter Autoren von der Longlist ist auf der Strecke geblieben, darunter der Büchner-Preisträger Martin Mosebach mit seinem neuen Roman «Was davor geschah» und Hans-Joachim Schädlichs Buch «Kokoschkins Reise».
Aber Ziel des Deutschen Buchpreises ist es auch, jüngeren und noch wenig bekannteren Autoren ein Forum zu verschaffen. Der Sieger-Roman hat es in den vergangenen Jahren regelmäßig auf die Bestsellerliste geschafft. 2009 ging der Preis an Kathrin Schmidt («Du stirbst nicht»). Ein Jahr zuvor war Uwe Tellkamp («Der Turm») der Gewinner.
www.deutscher-buchpreis.de
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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwochabend kaum auf die Veröffentlichung des Konjunkturberichts der US-Notenbank (Beige Book) reagiert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2727 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2697 (Dienstag: 1,2744) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7876 (0,7847) Euro.
Die US-Notenbank (Federal Reserve) sieht verbreitete Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunktur in den USA. Insgesamt habe sich das moderate Wachstum aber fortgesetzt, heißt es im am Mittwoch vorgelegten Konjunkturbericht (Beige Book). Auch der stärker als erwartet ausgefallene Rückgang der Verbraucherkredite in den USA im Juli bewegte den Devisenmarkt kaum.
"Nach den deutlichen Verlusten des Euro am Dienstag hat sich die Lage am Devisenmarkt etwas beruhigt", sagte Währungsexperte Lothar Hessler vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Dazu habe die erfolgreiche Emission portugiesischer Staatsanleihen beigetragen. Noch am Dienstag war der Euro um fast zwei Cent gefallen und unter die Marke von 1,27 Dollar gerutscht. Aber auch die freundlichen Aktienmärkte hätten den Euro gestützt.
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Paris (dpa) - Freie Fahrt für Ferrari: Der Formel-1-Rennstall ist in der Teamorder-Affäre von Hockenheim einer weiteren Strafe entkommen. Der Motorsport-Weltrat der FIA bestätigte in Paris lediglich das bereits von den Rennkommissaren verhängte Bußgeld von 100 000 Dollar gegen die Scuderia.
Einen möglichen Punktabzug, eine Sperre oder gar einen WM-Ausschluss des Traditionsteams lehnten die Sportrichter ab. Beim Großen Preis von Deutschland hatte Ferrari-Pilot Felipe Massa seinen Teamkollegen Fernando Alonso angeblich auf Anweisung überholen lassen und ihm damit den Sieg geschenkt. Eine derartige Teamorder ist seit 2002 vom Regelwerk untersagt. Das Verbot steht nach der Entscheidung von Paris jedoch auf der Kippe. Der Weltrat empfahl, den entsprechenden Paragrafen 39.1 des Regelwerks einer Prüfung zu unterziehen. Konsequenz könnte die Aufhebung des Teamorder-Banns von der kommenden Saison an sein.
Ferrari bestritt ohnehin stets, Massa eine klare Aufforderung zum Bremsen erteilt zu haben. «Mein Team hat mich nur konstant darüber informiert, was hinter mir passiert ist», sagte der Brasilianer selbst. Sein Renn-Ingenieur Rob Smedley hatte ihm vor dem dubiosen Überholmanöver in der 49. Runde via Boxenfunk zugerufen: «Fernando ist schneller als Du. Kannst Du bestätigen, dass Du das verstanden hast?»
In der Weltmeisterschaft bleibt nach dem Urteil alles beim Alten. Der Spanier Alonso liegt als Fünfter mit 141 Punkten vor dem Ferrari- Heimspiel in Monza 41 Zähler hinter WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Massa hat 109 Punkte auf dem Konto. In der Konstrukteurswertung ist Ferrari mit 250 Punkten Dritter hinter Red Bull (330) und McLaren (329).
Die Aktion hatte in der Formel 1 eine heftige Debatte über den Sinn des Teamorder-Verbots ausgelöst. So sprach sich Rekordweltmeister Michael Schumacher deutlich für eine Freigabe teaminterner Anweisungen aus. In seiner Zeit bei Ferrari war der siebenmalige Champion selbst mehrfach Profiteur einer Teamorder. Weil die Scuderia 2002 in Österreich seinen damaligen Teamgefährten Rubens Barrichello zum wiederholten Mal einbremste, untersagte die FIA nach Saisonende die Teamorder.
Der amtierende Champion Jenson Button, sein McLaren-Stallrivale Hamilton und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug votierten nach dem Vorfall von Hockenheim für eine Beibehaltung des Verbots. In weiten Teilen des Fahrerlagers wird aber offenbar eine salomonische Lösung bevorzugt: Der Teamorder-Bann wird abgeschafft, aber alle Teams verpflichten sich stillschweigend dazu, derartige Anweisungen an ihre Fahrer möglichst selten anzuwenden.
Das Urteil galt auch als erste große Bewährungsprobe für FIA-Chef Jean Todt. Als Ferrari-Teamchef hatte der Franzose mit Schumacher den Rennstall einst durch seine erfolgreichste Ära geführt. 2001 gab er Barrichello in Österreich das Kommando: «Let Michael pass for the Championship.» Wegen des Interessenkonflikts überließ Todt seinem Stellvertreter Graham Stoker die Leitung der Sondersitzung des Weltrats.
Todts Vorgänger Max Mosley hatte zuvor eine harte Strafe für Ferrari gefordert. Todt indes ist seit seiner Amtsübernahme auf Ausgleich bedacht und deutlich von Mosleys Konfrontationskurs abgerückt.
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Düsseldorf (dpa) - Die Eigentümer der WestLB müssen nach Angaben des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans (SPD) für die Rettung der Bank tief in die Tasche greifen.
Die für die Auslagerung von Risikopapieren in eine Bad Bank gegebenen Garantien von 5 Milliarden Euro würden «relativ bald» fällig, sagte Walter-Borjans am Mittwoch in Düsseldorf. Schon bis zum Jahr 2012 werde der Finanzbedarf sprunghaft auf mehr als z..
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Berlin (dpa) - Deutschland lehnt den Vorstoß von EU- Kommissionspräsident José Manuel Barroso für eine EU-Steuer weiterhin strikt ab. Mit der schwarz-gelben Bundesregierung werde es auch keine EU-Anleihe geben, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in Berlin.
Der Koalitionspartner FDP wies den Vorstoß des Kommissionspräsidenten für eine geänderte Finanzierung der Europäischen Union (EU) ebenfalls zurück.
Auf einer Klausur der CDU/CS..
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New York/Los Angeles (dpa) - Der Mörder von John Lennon, Mark Chapman (55), bleibt knapp 30 Jahre nach der Tat weiter hinter Gittern. Ein Gericht in New York lehnte auch den sechsten Antrag Chapmans auf Haftentlassung ab.
Ein dreiköpfiger Ausschuss habe sich nach einem Gespräch mit Chapman gegen die Freilassung entschieden, teilte ein Sprecher des Gremiums mit. Chapman verbüßt seine Strafe im Hochsicherheitsgefängnis Attica (US-Staat New York).
Zur Begründung ..
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Wenn der Urlaub nicht hält, was der Katalog oder das Online-Portal versprechen, können Urlauber Geld zurückverlangen. Der ADAC sagt, worauf zu achten ist, wenn die Beschwerde Erfolg haben soll:
Wer mit einer Leistung des Reiseveranstalters nicht zufrieden ist, muss zuerst muss an Ort und Stelle Abhilfe verlangen. Bereits dies sollte man sich von der zuständigen Reiseleitung oder direkt vom Vertragspartner bestätigen lassen. Die sogenannte Mängelanzeige kann sp..
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Frankfurt/Main (dpa) - Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 8.09.2010 um 16:00 Uhr festgestellt.
Quelle: Sorten: Reisebank/Devisen: Reuters/oraise Stand: 8.09.2010 16:00 Uhr
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Washington (dpa) Geld macht glücklich - aber nur bis zu einem bestimmten Jahreseinkommen. Das haben Forscher bei Befragungen von US-Amerikanern herausgefunden. Liegt das Einkommen über 75 000 US-Dollar (ca. 58 000 Euro) pro Jahr, ist eine Art Grenze erreicht.
Noch mehr Geld macht dann zwar zufriedener, aber nicht automatisch glücklicher, berichten die Experten in den «Proceedings» der US- Akademie der Wissenschaften. Armut hingegen mache Menschen sowohl unzufried..
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